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HISTORIE:
Von den Wildunger Wochenend-Workshops zum
Wildunger Arbeitskreis für Psychotherapie (WAP)


Im Januar 1981 gab es den ersten Wochenend-Workshop in der Psychosomatischen Abteilung der Wicker-Klinik, organisiert von Frau Dr.med. I. Olbricht. Dieser wurde von Herr Ralph Illini (Wien) zu dem Thema: "Rhythmik und Musik" angeboten und war noch in kleinem Rahmen. Die 10 Teilnehmerinnen wurden von Reaktions- und Geschicklichkeitsübungen (Spannung-Lösung) über elementare Schlagtechnik auf Trommeln zur Entwicklung einer Bewegungsfolge geleitet.

Der nächste Wochenend-Workshop fand im Juni 1981 zum Thema "Gestalten aus dem Unbewußten" und "Funktionelle Entspannungstherapie" statt und es gab bereits 15 TeilnehmerInnen. Geleitet von Frau Dr. U. Baumgardt aus Zürich und Frau G. Elschenbroich ging es um eigenes, leibhaftes Erleben und Selbstwahrnehmung, sowie darum, im Zeichnen und Malen die Spontaneität des eigenen Unbewußten zu erleben.

Der 3. Wochenend-Workshop, Oktober 1981, wurde von Dr. Reinhart Czisch als Wahrnehmungstraining und dessen Einbezug in die Exploration durchgeführt.

Im März 1982 folgte der 4. Wochenend-Workschop zum Thema "Konzentrative Bewegungstherapie", geleitet von Frau Lore von Brocke-Koch und Herrn Dr. Koch. Die schon 18 Teilnehmenden wurden über Körpererfahrungen zu Innenräumen und Stimme geführt.

Der 5. Wochenend-Workshop im Juni 1982, stand unter dem Thema: "Die Frau und ihr Körper" und es gab Vorträge und Selbsterfahrunseinheiten von Frau H. Becker (Die Einstellung der Frau zu ihrem Körper unter dem Einfluß patriarchalischer Strukturen), Herrn Dr. Dmoch (Psychische Folgen nach Hysterektomie), Frau G. Elschenbroich (Funktionelle Entspannung), Herrn Dr. G. Lang (Das Unbewußte des männlichen Therapeuten in der Konfrontation mit spezifisch weiblichen Krankheiten), Frau Dr. I. Olbricht (Die Bedeutung der Brust und der Mastektomie für die Frau), Frau Dr. Schmid (Therapiemöglichkeiten der gestörten weiblichen Sexualität), und Frau Schmidt-Rost (Schwangerschaft als Konflikt) - die TeilnehmerInnenzahl lag bei 24.

Im Oktober 1982 der 6. Wochenend-Workshop hatte zum Thema: "Frau und Psyche - innere und äußere Realität." Es ging um "Auseinandersetzung mit der Weiblichkeit anhand von Träumen und bildern" (Frau Dr. U. Baumgardt, Zürich), "Die matriarchalen Bindungen der Frau" (Herr Dr. A. Kurzweg), "Warum kommen mehr Frauen als Männer zu einem psychosomatischen Heilverfahren" (Herr M. Strothmann), "Die Frau in der Gesellschaft - Rollenzuteilung und Rollenverständnis" (Frau Schmidt-Rost), "Das Weibliche im christlichen Gottesbild" (Herr Pfr. F. Skora).

1983 eröffnete im Januar die Workshop-Serie mit "Katathymes bilderleben" -Frau Dr. H. Eibach führte die Teilnehmenden (18) in Theorie und Praxis dieser Methode ein.

Der 8. Wochenend-Workshop im Mai 1983 stand unter dem Thema "Kreativität" mit der Kreativitätsforscherin Frau Dr. E. Landau aus Tel Aviv und ließ die Teilnehmenden auf 37 steigen. Zum Gespräch über Kreativität und dem kreativen Zugang zur Psychotherapie kamen Anteile in Selbsterfahrung und Übungen, um den eigenen kreativen Zugang zu ermöglichen.

Im 9. Workshop Oktober 1983 stellten Frau Dipl.päd. Anne Marie Haardt und Herr Harald Klemm, MusiktherapeutInnen, die zwei zentralen Methoden der Musiktherapie, die Gefühlsarbeit (Aufdecken - umwandeln - auflösen von belastenden Gefühlszuständen) und das katathyme Musikerleben in der Gruppe vor. Die 17 Teilnehmenden konnten auch einen Zugang zum Derwischtanz, zu Mantras und Obertonsingen erleben.

Der 10 Wochenend-Workshop Januar 1984 stand unter dem Thema: "Auseinandersetzung mit dem Männlichen" und wurde von Frau Dr. U.Baumgardt und Herrn Dr. Peter Schellenbaum (Zürich) geleitet (Teilnehmende 48).

Im Juli 1984 führte Frau Dr. Eibach, im 11. Workshop, in den Gruppenprozeß des katathymen bilderlebens ein und zusätzlich in den Umgang mit meditativen Tänzen in der Therapie. (24 Teilnehmende). Im November 1984 ein 12. Workshop, wiederum von Frau Dr. E. Landau aus Tel Aviv geleitet. Das Thema "Kreatives Erleben" führte die 35 Teilnehmenden vom Gespräch über den kreativen Zugang zu sich selbst zu Kreativitätsübunen durch Imagination, Malen und Bewegung. Im Februar 1985 fand mit dem 13. Wochenend-Workshop der Zyklus ein Ende. Thema: "Körperbild und Körpererfahrung", Leitung Frau G. Elschenbroich mit Funktioneller Entspannung und Herr Dr. Wilke mit Katathymem bilderleben (25 Teilnehmende).

Auf das Ende folgte ein Neuanfang durch die Gründung des Wildunger Arbeitskreises für Psychotherapie e.V., dessen 1. Vorsitzende Frau Dr. Olbricht ist. Die nun jährlich stattfindenden Tagungen waren thematisch immer am Puls der Zeit.

A. Peickert

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